SWS (Semesterwochenstunden)

Der wöchentliche Studienaufwand liegt zwischen 20 und 21 SWS.  


Lehrinhalte

  • Grundlagen + Impro
  • Rollen-Szenenarbeit I
  • Rollen-Szenenarbeit II, III,
  • Rollengestaltung 
  • Methode Acting 
  • Camera Acting
  • Showreel Produktion (im 3.JG)
  • Grundlagen Stimmbildung
  • Stimmbildung II, III
  • Wahlfächer in d. Semesterferien
  • Mikrofonsprechen I,II (geblockt)
  • Mental Personal/Coach (geblockt)
  • Vermarkt./Selbstmark. f. Künstler (geblockt) 
  • Casting Training geblockt (Wochenende)

Rollenarbeit

Anhand praktischer Übungen aus verschiedensten Techniken  werden Zensoren abgebaut, Sensorik und Motorik geschult, die  Fantasie der Teilnehmer freigesetzt, emotionale Blockaden gelöst,  Eigen- und Fremdwahrnehmung gestärkt, die Aufmerksamkeit und  Beobachtungsgabe geschult, Beziehungen und  Wechselbeziehungen erfahrbar gemacht, die Bühne als Spielraum  entdeckt, die Vielfalt von Handlungsmöglichkeiten erforscht. 

Method Acting 

L. Strasberg war immer auf der Suche, Übungen zu finden die es dem/der Schauspieler/innen ermöglicht ihrem Anspruch nach Originalität und mit dem schwierigen und oft auch stressigen Berufsalltag umzugehen.
Stella Adler legte ihren Schülern nahe, für eine glaubwürdige Darstellung diejenigen Stimmungen auszunutzen, die sich ihnen durch die anderen Schauspieler auf der Bühne boten, und nicht − wie Strasberg es empfahl − aus dem Reservoir ihrer persönlichen Erinnerungen zu schöpfen.
Sanford Meisner Technik. Eine ideale Ergänzung. Sie fordert Schauspieler/innen auf sich erbarmungslos auf den Partner zu beziehen. Das ist nah an der Wirklichkeit und führt zu sehr realen Vorgängen. Es führt auch dazu, dass man wirklich miteinander spricht und wirklich miteinander handelt, sich wirklich zuhört und sich wirklich ansieht und nicht nur so tun als ob. 

Camera Acting

Einführung in Drehbuchtechnik, Einführung in die  Wirkungsmöglichkeiten und Nutzung der Kamera, des Tons und des  Lichts. Kamerabewusstsein (was sieht die Kamera) Einstellungen, Totale, Halbtotale, close-up. Die ständige Veränderung des  Blickwinkels. Agieren und Reagieren (Ursache und Wirkung). Die spezielle Bedeutung der Reaktionen bei Einstellungen in verschiedenen Ausschnittsgrößen. 

Vertiefung von Praxis im  Spiel vor der Kamera und das Sammeln von Erfahrung in der unterschiedlichen Darstellung und dem  entsprechenden Einsatz von Mitteln und Methoden für das Spiel vor der Kamera und auf der Bühne. 

Szenenarbeit

Der/die TeilnehmeInnen erlernen das Handhaben der Sprache des jeweiligen Autors und das inhaltliche  Erfassen des Textes. Die inneren Vorgänge der Figur in ihrer  jeweiligen vorgegebenen Situation werden analysiert. Die  Beziehungen und Konflikte der Figur (unter Berücksichtigung ihres  sozialen, gesellschaftlichen und politischen Hintergrundes) und ihrer  Entwicklung innerhalb der Szene und des Stückes werden erforscht,  ihre Motivation zum Handeln ergründet.

Stimmbildung

Der Lehrgang umfasst Atmungs-, Stimm- und Sprechschulung,  Gehörschulung, aber auch das Bewusstmachen von Sprecherlebnis  und Körpergefühl. Übungen zur bewussten Wahrnehmung von  Spannungszuständen im Körper sowie der psychophysischen  Gesamtfunktion von Atmung und Stimme bilden die Grundlage für  die weitere Sprecherziehung.  Vertiefung und Weiterentwicklung  der Resonanzräume bzw. optimale Nutzung derselben sowie des Stimmvolumens und  persönlichen Klangspektrums. Übungen mit vorgegebenen Texten sowie freies  Sprechen.