Leitung der filmacademy

Barbara May

Barbara May begann im Alter von 12 Jahren mit dem Ballettunterricht, wechselte jedoch bald die Schule, als sie mit 14 Jahren Heide Steinwachs kennenlernte. Letztere war unter Anderem im Jahre 1972 gemeinsam mit Bob Fosse und Liza Minnelli maßgeblich an der Produktion des Filmklassikers „Cabaret“ beteiligt. Barbara May wurde von Heide Steinwachs sowie von Rolf Kutschera (Intendant von Theater an der Wien) und Marianne Mendt gefördert und übernahm bereits im Alter von 16 Jahren die Funktion einer Trainingsassistentin im Theater an der Wien.
Im Jahre 1978 wurde sie von der größten deutschen Jugendzeitschrift „BRAVO“ als „Bravo-Mädchen des Jahres“ entdeckt. Bei diesem „BRAVO-Teenwahl“-Bewerb in der Dortmunder Westfalenhalle trat Barbara May im Gegensatz zu ihren Mitbewerberinnen als Tänzerin bzw. mit Stepptanz-Einlagen auf und überzeugte damit die Jury derart, dass ihr der Erste Preis verliehen wurde. 
Der Filmproduzent Dieter Geissler wurde so auf die Begabung von Barbara May aufmerksam und engagierte sie als Tänzerin und Schauspielerin für den Film „Disco-Fieber“ (zur Musik der Gruppe „Boney M“, die mit diesem Film eine LP mit ihren bekanntesten Hits präsentierte).
Edith Leyrer und Marianne Mendt setzten sich dafür ein, dass Barbara May nunmehr die Leitung der Tanzschule übernahm. Diese brach daher ihre Schulausbildung (Handelsakademie) vorzeitig ab und gründete das „Dance Center Barbara May“.
Als Barbara May von der deutschen „Agentur Jovanovic“ als Schauspielerin aufgenommen wurde und in der Folge die Rollenangebote rapide zunahmen, konnte sie ihr „Dance Center“ nicht mehr weiterführen, und der Wechsel zum Schauspielberuf war endgültig vollzogen. Die meisten Filme drehte sie in Italien, nur wenige Produktionen reizten sie in Deutschland zu drehen. 
Während der Dreharbeiten zu dem Film „Goldene Zeiten, bittere Zeiten“ (1983; Regie: Michael Braun) lernte sie ihren Mann Wolf Roth kennen. Am 26. Oktober 1993 wurde ihr Sohn David Christopher Roth geboren. Nach einer Zeit, in der sich Barbara May vorwiegend ihrer Familie widmete, entschied sie sich, eine bilinguale Ausbildungseinrichtung zu schaffen, welche insbesondere den Anforderungen der Bühne und des Filmschauspielerberufes entspricht, und gründete am 31. Oktober 1999 die Filmacademy in Wien, die sie seither leitet.
 


Ehrenvorsitzender Wolf Roth

Wolf Roth verbrachte seine Kinder- und Jugendjahre in Bremen und ging als Austauschschüler in die Vereinigten Staaten, wo er seinen Collegeabschluss in Detroit machte. Danach trampte er durch den Mittelwesten. Nach seiner Rückkehr machte er in Bremen sein Abitur und besuchte dann die Freie Universität Berlin, wo er Soziologie und Betriebswirtschaft studierte. Freunde nahmen ihn mit zur Aufnahmeprüfung an der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel, wo er von der Schauspielerin Hilde Körber entdeckt wurde. Noch während des Studiums wurde er von Boleslaw Barlog gesehen und für seine Aufführung des Stückes Quadratur des Kreises von Katajew engagiert. So gab er 1967 sein Theaterdebüt am Schillertheater Berlin. Noch 1967 wechselte er zum Theater Oberhausen. Während der Spielzeit 1968/1969 ging er nach Berlin zurück, um hier am Berliner Theater und an der Schaubühne am Halleschen Ufer (heute Schaubühne am Lehniner Platz) zu spielen. Während dieser Zeit wirkte Wolf Roth in Produktionen für das Fernsehen mit. Zunächst in mehreren Filmen von Wolfgang Petersen; später erreichte er Bekanntheit als Darsteller in zahlreichen deutschen Kriminal- und Fernsehserien, unter anderem in Der Kommissar, Derrick und Der Alte sowie in Das Erbe der Guldenburgs. Zudem hatte er Gastauftritte in US-amerikanischen Fernsehserien, so in Agentin mit Herz, Magnum, Quincy und Code Name: Eternity.

Wolf Roth dreht über 175 Filme in seiner Laufbahen. Im Dezember 2017 bendet er die Dreharbeiten "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind 2“ unter der Regie von David Yates. 
Er ist seit 35 Jahren mit Barbara May verheiratet und hat einen Sohn, David Christopher Roth.


Stellvertretende Leitung Gabriele Gold

Gabriele Gold Theaterstationen: Stadttheater Klagenfurt, Ateliertheater (Wien), Komödie am Kai (Wien),Schauspielhaus Graz, Tourneetheater Grazer Komödie, Kabarettgruppe „Die Tellerwäscher“ (Graz), Wiener Vorstadttheater, Theatergruppe „Femme Fatale“ (Wien), Studio Moliere (Wien),Schuberttheater (Wien),Theater Experiment, Wien Sommerspiele: Stadttheater Berndorf (NÖ), Stadttheater Wiener Neustadt (NÖ) Wichtigsten Hauptrollen in: "Schwester George muss sterben", Mrs. Mercy Croft, "Die Kellnerin Anni", "Offene Zweierbeziehung", "Die Liebesgeschichte des Jahrhunderts", "Einer zuviel im Bett", "Viola" "Don Juan und Faust", "Das Konzert". 
Weiter ist sie tätig bei: Moderationen für Konzertveranstaltungen, Diverse Werbe- und Schulungsfilme, Sprechertätigkeit bei Werbe- und Dokumentarsendungen, Künstlerische Assistentin und Co-Regisseurin in der Komödie am Kai/ Wien. Zahlreiche Workshops (Regie und Dramaturgie) für Schauspiel,-und Musical Schüler in Zusammenarbeit mit Birgit Moser (Gesang), Workshops für Stimmbildung und Sprechtechnik der ÖIG (Österreichische Interpretengesellschaft)


Künstlerische Leitung Artur Ortens

Artur Ortens stammt aus Graz und ist als Schauspieler, Sänger und Regisseur tätig. Von 1988 bis 1990 studierte er Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz bei Ernst Dieter Suttheimer,  Mit seiner Inszenierung der „Dreigroschenoper“ gründete er 1990 die „theater initiative graz“. Seit 1986 war er als Schauspieler und Musicaldarsteller an etlichen Bühnen in Graz, bei den Festspielen in Bad Hersfeld, in den Schlosstheatern von Fulda und Celle, am Landestheater Eisenach sowie an der Bühne Baden zu sehen. Seit 1990 inszeniert er in Graz und Wien (Freie Bühne Wieden, Interkulttheater Wien, Metropol, Schauspielhaus). An der Oper Graz war er Auszug: als Fedja („Anatevka“), Nikos („Sorbas“), Herzog und Dr. Carasco („Der Mann von La Mancha“), Kublai Khan („Marco Polo“) zu sehen. 2016/17 als Krupke in der „West Side Story“ zu Gast.