NEWS      STUDIUM       BERUFSBEGLEITEND       VORBEREITUNSSEMINAR       WORKSHOP     YOUNG-TALENTS      SCHNUPPERTAG     SPECIAL GUESTS


      INHALTE          FEEDBACK          ANMELDUNG

STAGE & SCREEN Inhalte

1. Tag Stage Workshop
Samstag, den 19.01.2019  von 10:00 bis 15:00 Uhr

Schwerpunktthemen sind:
Unterschied zwischen Bühne und Film
Vorbereitung auf eine Bühnenrolle,

2. Tag Screen Workshop
Sonntag, den  20.01.2019 von 10:00 bis 15:00 Uhr

Schwerpunktthemen sind:
Vorbereitung auf eine Filmrolle,
Vorbereitung auf ein E-Casting und der filmischen Umsetzung.

Bühne und Film
Im Unterschied zum Film, der von Schauspielern fast ausnahmslos eine psychologisch- realistische Darstellung verlangt, haben sich auf der Bühne eine Vielzahl unterschiedlicher Spielstile und Theaterformen entwickelt.
Beim Drehen arbeiten Schauspieler in Takes, also in kleinen Einheiten, die sich dann erst im Endprodukt - dem Film - zu einer ganzen Rolle zusammenfügen. Letztendlich obliegt es nicht dem Schauspieler, was davon im Film zu sehen sein wird, der Regisseur trifft nach Drehschluss wesentliche Entscheidungen darüber wie der Film aussieht. 
Auf der Bühne wird ein Stück, bzw. eine Rolle von A – Z durchgespielt an einem Abend. Während der Probenzeit wird der chronologische Fluss einer Figur erarbeitet. 
Im Gegensatz zum Film verabschiedet sich der Theaterregisseur nach der Generalprobe und legt die Verantwortung in die Hände der Schauspieler das Projekt zu präsentieren, der Schauspieler hat also im Moment des Spielens unmittelbar Einfluss auf die Wirkung seiner Darstellung; denn Theater ist live, Film und Fernsehen wird aufgezeichnet. Alles was auf der Bühne geschieht, geschieht tatsächlich genauso und kann nicht mehr verändert werden. Film arbeitet mit Ausschnitten, die Bühne mit der totalen Sicht der Zuschauer. 
Auf der Bühne muss der Schauspieler eine räumliche Distanz überwinden, um den Zuschauer zu erreichen und sich den Fokus spielender Weise erst schaffen. 
Beim Film übernimmt die Kamera die Aufgabe, was der Zuschauer in welchem Moment sieht. Der Film arbeitet mit der Lupe, kleinste Regungen im Gesicht und Gesten erscheinen auf der Leinwand riesig und bedeutend. Der Schauspieler muss seine Darstellung beim Film komprimieren, um natürlich und glaubhaft zu sein.
Während es auf der Bühne einer Ausweitung, einer Vergrößerung der Darstellung bedarf um die Dinge sichtbar zu machen, gleichzeitig soll diese Vergrößerung aber nicht auf Kosten der Glaubhaftigkeit gehen.